Mission Statement

AMAL ist arabisch und heißt Hoffnung.

Wir begleiten Migrantinnen und Migranten aus dem Nahen Osten, in Österreich Fuß zu fassen und heimisch zu werden. Schlüsselfaktoren für die Integration in unsere Gesellschaft und Kultur sind das Erlernen der deutschen Sprache und die persönliche Beziehung zu Österreichern.

Sprache ist mehr als Sprechen

Sprache gibt Sicherheit. Die Vermittlung der Sprache ermöglicht aber auch Begegnungen von Mensch zu Mensch, Beziehungen und Freundschaften. Dies gelingt in AMAL durch die Methode der Kontakt- und Sprachkonversationen in kleinen Gruppen: Unsere Moderatoren und Ehrenamtliche treffen integrationswillige Migranten im privaten Rahmen, unterstützen sie beim Erlernen der Sprache und coachen sie persönlich beim Kennenlernen der gesellschaftlichen und kulturellen Gegebenheiten unseres Landes.

Integration muss komplexe Hindernisse überwinden: von Sprachbarrieren und Kulturschocks bis hin zu Bildungsbarrieren und Fremdenfeindlichkeit. AMAL bietet Hilfe bei Behördenwegen, ärztlichen, juristischen und anderen Fragen.

Integration: Begegnung von Familie zu Familie

Die Familie ist als Verbund des Schutzes und der Geborgenheit für jeden Menschen wichtig, gerade in Krisensituationen. Migration bedeutet für Familien eine Situation der Unsicherheit und auch unfreiwilliger Isolation. Die Förderung aller Mitglieder der Migrantenfamilie durch den persönlichen Kontakt mit österreichischen Familien ist ein Kernanliegen von AMAL.

AMAL unterstützt Migrantinnen und Migranten, die in ihren Herkunftsländern verfolgt waren, insbesondere Christen aus dem Nahen Osten, die anerkannte Opfer eines Genozids sind (vgl. Resolution des Europaparlaments, 4.2.2016, 2016/2529(RSP)). Wir wollen bewusst auf ihre Bedürfnisse eingehen und sehen uns als eine Plattform der friedlichen Verständigung zwischen Religionen und Ethnien.

Stärkung der Zivilgesellschaft: Für eine Kultur des Teilens

Eine aktive Zivilgesellschaft und Kultur des Teilens in gegenseitiger Achtung sind neu gefragt. Ehrenamtliche Mitarbeiter teilen Zeit und Wissen, Wertschätzung und Kultur mit den Migranten. Dies beruht auf Gegenseitigkeit, denn auch sie teilen mit uns ihre Kultur und Werte. Der regelmäßige persönliche Kontakt fördert den Einblick in die jeweiligen Lebenswelten, Erwartungen und Bedürfnisse. Die Partnerschaft, die dadurch entsteht, ist eine „win-win Situation“.